Arbeits­weise
Bei der Erar­bei­tung von Emp­feh­lun­gen zur Zukunft des wis­sen­schaft­li­chen Publi­zie­rens berück­sich­tigt die Inter­dis­zi­pli­näre Arbeits­gruppe die Sicht­wei­sen von drei Grup­pen: Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler, Wis­sen­schafts­ver­lage sowie Biblio­the­ken. Dazu ergän­zend holt sie Exper­ti­sen zu ver­schie­de­nen The­men und Pro­blem­stel­lun­gen ein, die von zen­tra­ler Bedeu­tung sind.

Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wissenschaftler

Die Sicht­weise von Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern auf die der­zei­ti­gen Ent­wick­lun­gen im Bereich des wis­sen­schaft­li­chen Publi­zie­rens wird in der Arbeit der Gruppe in zwei­er­lei Weise berück­sich­tigt: Um zu einem Hin­ter­grund­ver­ständ­nis und zu einem Über­blick über die unter­schied­li­chen Publi­ka­ti­ons­ge­wohn­hei­ten und Fach­kul­tu­ren in den ver­schie­de­nen Berei­chen der Wis­sen­schaft zu gelan­gen, wer­den Inter­views mit Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern eines brei­ten Spek­trums von Fächern und Dis­zi­pli­nen geführt.

In einem zwei­ten Schritt wird eine Online-Konsultation durch­ge­führt, die sich an alle Wis­sen­schaft­ler­lin­nen und Wis­sen­schaft­ler in Deutsch­land rich­tet. Mit ihr stellt die Arbeits­gruppe all­ge­meine Kri­te­rien für ein gutes Publi­ka­ti­ons­sys­tem zur Dis­kus­sion und lädt die Betei­lig­ten dazu ein, auf kon­krete Pro­bleme im Bereich des Publi­zie­rens hin­zu­wei­sen sowie Lösungs­wege und Ent­wick­lungs­po­ten­tiale zu benen­nen

Biblio­the­ken

Die Arbeits­gruppe hat sich mit der Sicht­weise von Biblio­the­ken im Rah­men eines Work­shops ver­traut gemacht. Anwe­send waren bei die­sem Experten-Hearing Ver­tre­ter von Hoch­schul­bi­blio­the­ken und Biblio­the­ken außer­uni­ver­si­tä­rer For­schungs­ein­rich­tun­gen sowie Zustän­dige aus dem Bereich der wis­sen­schaft­li­chen Infor­ma­ti­ons­ver­sor­gung und Exper­ten aus den Biblio­theks­wis­sen­schaf­ten.

Ver­lage

Mit den Per­spek­ti­ven von Ver­la­gen auf die der­zei­ti­gen Ent­wick­lun­gen im Bereich des wis­sen­schaft­li­chen Publi­zie­rens hat sich die Arbeits­gruppe eben­falls im Rah­men eines Work­shops beschäf­tigt. Ver­tre­ten waren: Ein inter­na­tio­na­ler Groß­ver­lag, der mit sei­nen Pro­duk­ten sämt­li­che Berei­che der Wis­sen­schaft abdeckt, eine ver­le­ge­risch tätige Fach­ge­sell­schaft, die das Publi­ka­ti­ons­ge­schäft in Koope­ra­tion mit einem Groß­ver­lag betreibt, ein über­wie­gend deutsch­spra­chi­ger Ver­lag mitt­le­rer Größe und ein Klein­ver­lag, der aus­schließ­lich in den Sozi­al­wis­sen­schaf­ten aktiv ist.

Hin­ter­gründe

Cover: Phi­lo­lo­gi­sche Biblio­thek der FU Ber­lin.
Foto: mx2-foto / flickr / CC-BY-NC-SA 2.0